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    Papa: So der Papa fährt nun Auto. Der Papa ist der Boss-
    Madita: Hähä Papa ist doch nicht Boss!
    Okay alles klar schlimmer kanns nicht werden. Dachte ich.
    Ich singe also beim wickeln Heja Heja BVB......
    Madita: Papa du nicht singe.
    Papa: Warum nicht, ich singe doch schön.
    Madita: Papa mir brennen die Augen.
    Papa: Dir brennen die Augen wenn ich singe?
    Madita: Nein tun die Ohren weh.
    Und es geht doch schlimmer :-)
     

    Hallo liebe Leser,

     

    folgender Dialog ereignete sich zu oben genannter Uhrzeit vor ein paar Tagen.

     

    Erik: Hahahaha

    Madita: Lass sein AyKay !  (AyKay = Erik)

    Erik: Hahah hahaha

    Madita: Lass sein..... Schluss !

    Eriki: Hahahahaha

    Madita: Jetzt reicht es mir aber gleich !

     

    Danach wurde es denn ruhig in Eriks Bett.

     

    Wir fragen uns nun, von wem die Beiden diese Sätze wohl haben.

     

     

     

     

    Hallo liebe Leser,

     

    Madita und Erik haben heute den Versuch unternommen, wie oft man den Inhalt eines Zahnseidenspenders im Wohnzimmer und Eßzimmer verlegen kann. Das Ergebnis ist in der Überschrift zu lesen.

    Madita entwickelt immer mehr Interesse an dem Gang zum Töpfchen. Als wir vor ein paar Tagen beim Abendessen zusammen saßen, kam Sie auf die Idee nun auf Ihr Töpfchen zu wollen. Dazu holte Sie ihre mobile Toilette kurzerhand ins Eßzimmser. Die Fanfare teilte uns mit, dass es sich nicht um einen Fehlalarm gehandelt hatte. Anscheinend macht so eine Anstregung hungrig. Madita wollte nun, immer noch auf Ihrem Töpchen sitzend, von Mama gefüttert werden.

     

    Erik und Madita spielen nun immer häufiger zusammen. Sie denken sich Spiele oder Geschichten aus und haben sehr viel Freude daran.

    Die beiedn bilden nun schon richtige Sätze und hauen den ein oder anderen Spruch raus.

     

    Davon beim nächsten mal mehr.

     

    Andreas

     

    Erik und Madita sollen ins Bett. Madita cremt sich das Gesicht ein, guckt sich im Spiegel an und reißt auf dem Weg ins Bett noch ein Buch aus dem Regal mit den Worten: „Das mit.“ Als beide im Bett liegen ertönt wenig dezent die Melodie von „Kling Glöckchen Klingelingeling“, die wir aber nicht zu Ende hören durften, denn DJ Madita drückte direkt die nächste Taste des Weihnachtsliederbuches mit Musik und es ertönte „Lasst uns froh und munter sein“.
    An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Großeltern für dieses tolle Buch. Nun vernahmen nicht nur die Eltern des süßen Mädchens diese weihnachtlichen Klänge sondern auch der Bruder, der daraufhin auch Musik machen wollte. Dies äußerte er mit lautstarkem: „ Ekki auch Sik-Buch, Ekki auch Sik-Buch“ , unterstützt durch unkontrolliertes auf- und abspringen und Kopf hin – und herwerfen. Woraufhin die Schwester antwortete: „Nein meiner Buch“, und munter weitere Tasten drückte.
    Es entstand ein lautstarker Streit, der dazu führte, dass Andreas das Radio – ein ebenso tolles Geschenk der Großeltern – für Erik holte. Aber alles Zureden, dass das Radio doch viel cooler sei, weil es neben den 25 verschiedenen Liedern auch noch wechselnde Lichteffekte aufweist, half nichts. Er wollte das Buch.
    Ich erweitere meinen Dank an die Großeltern: Vielen Dank für das Buch und dafür, dass ihr nur eins gekauft habt!
    Wir redeten auf Madita ein, die mittlerweile ihre Arme vor dem Buch verschränkt hatte und es fest an ihren Bauch presste, sie möchte Erik doch bitte einmal das Buch geben, damit er auch einmal drücken kann. „Einmal, bitte.“ Überraschenderweise sagte sie nach einiger Zeit: „Ja. Madita aber wieder!“ Nachdem wir ihr das versprochen hatten, gab sie Erik das Buch und er drückte wie wild alle Tasten und wollte es natürlich nicht zurückgeben. Wir mussten es ihm wegnehmen und seine Aufmerksamkeit wieder auf das Radio lenken.
    Aus dem einen Bett drang dann  „Oh Tannenbaum“  und im anderen vernahmen wir „Eins zwei Papagei“ unterstützt durch besagte Lichteffekte und Erik, der das Wort Papagei immer mitsang. In diesen ohrenbetäubenden Lärm brüllte Madita mir dann zu: „Mama singen!“ Hilfesuchend schaute ich Andreas an, der mir zunickte, also begann ich unser allabendliches „Wer hat die schönsten Schäfchen“ zu singen. Und siehe da. Beide Kinder legten sich hin, nahmen ihren Schnuller und das Kuscheltier und drückten keine neuen Tasten mehr, so dass wir normal Nacht sagen konnten.
    Gut, als wir aus dem Zimmer waren ging das ganze wieder von vorne los: „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ vermischt mit „Eine kleine Spinne“ und Diskussionen wem jetzt was wirklich gehört. Aber nachdem ich noch zweimal drin war um einen Schnuller wiederzugeben, eine neue Milchbestellung aufzunehmen und zu servieren und um zum Schluss dann doch beide Musikgeräte zu entfernen, weil wieder ein heftiger Streit entbrannt war, war nach einer viertel Stunde wütenden Gebrülls endlich Ruhe.

     

    Seit ungefähr zwei Wochen erweitern Erik und Madita ihren Wortschatz explosionsartig. Alles wird wiederholt und sie nennen sich jetzt auch nicht mehr Ekik und Dita, sondern Ekki und ita. Neue Worte und Halbsätze werden uns im Imperativ um die Ohren gehauen. Hier ein paar witzige Episoden:

    Erik fand seine Bobby-Car Abdeckung, die wir zugunsten eines Motors (sehr nervig, deshalb nicht empfehlenswert J) ausgebaut hatten. Nun wollte er diese Klappe auch an seinem Auto haben und unterstützte dieses Begehren mit
    „ An!“ „ An!“ „ An!“ „ An!“ „ An!“. Ich erwiderte jedes Mal: „Passt nicht, Erik, wir können nicht beides an den Bobby-Car bauen.“ Er sah es aber nicht ein und hielt sich dran.  Madita saß neben mir, mit dem Rücken zu Erik. Plötzlich drehte sie nur den Kopf über die Schulter und sagte: „Passt nicht, Ekki, Schluss!“ Dann schaute sie völlig unbeteiligt weiter ihr Bilderbuch an.  Erik hat es dann sofort eingesehen und die Klappe weggelegt.


    Neulich wurde Andreas von Madita zurechtgewiesen, nachdem er fälschlicherweise die Straßenmalkreide ins Spielhäuschen und nicht wie üblich ins Esszimmer gestellt hat. Völlig entrüstet trat Madita mit dem Eimer heraus und rief Andreas hinterher: „ Das da nicht rein, Papa!
    Und weil auch wir vieles mehrmals sagen müssen wiederholte sie: „ Papa, nicht rein, das da!“ „Nicht!“

    Morgens wurden wir immer mit „Mama, Maaaama, Papa“ oder auch schon mal mit „Opa, Oma“ gerufen um sie aus dem Bett zu holen. Jetzt ruft Madita: „Mama hoch, alle wach!“ „Madita wach!“ oder: „Beide wach, komm hoch!“

    Ich besuchte mit den Kindern meine Eltern und war zum Opa hoch gegangen. Als ich durch den Keller zurückging, brannte in der Garage Licht. Ich dachte, Papa hätte es vergessen auszumachen und ging hin. Im letzten Augenblick sah ich, dass Opa und Erik im Auto in der Garage saßen, Erik hinten im Kindersitz und Opa vorne. Erik hat sich nämlich in Opas Auto verliebt müsst ihr wissen und er muss immer „Opa Autu gucken!“, wenn wir da oder meine Eltern bei uns sind.


    Madita guckte mir wieder mal beim Kochen zu und trotz meiner Warnungen kam sie mit den Fingerspitzen an den heißen Topf und sagte daraufhin ganz trocken: „Teiße!“ Wir hatte bei Madita schon mal so was ähnlichen gehört, hatten aber nicht geglaubt, dass damit das Wort gemeint sein könnte –bei der vorbildlichen Erziehung!


    Beide Kinder essen Joghurt aus dem Originalbecher (wir hatten ihn sonst immer in ihre Schüsseln umgefüllt). Plötzlich bewegt Erik sich hin und her und vor und zurück. Rührt wie wild in dem Becher, steht auf und setzt sich wieder hin. „Erik was machst du da?“ „Ekki kratzt aus!“


    Erik half Papa die Spülmaschine auszuräumen. Eine Plastikschüssel war noch ein bisschen nass. Da sagte er gedankenverloren vor sich hin: „Tuch“, ging zum Handtuchhalter und trocknete, wie er es auch bei uns gesehen hat, die Schüssel ab und räumte sie ohne großes Aufsehen ganz selbstverständlich in den Schrank. Unser großer Junge!

     
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